41. Jazzfestival 2018

RALPH TOWNER

Samstag, 29. September 201820:30 Uhr

Kapelle am Schloss Engers – Neuwied

Ob an der klassischen oder an der 12-saitigen Gitarre: Towners Stil ist unverkennbar. Der weltweit renommierte Meister ist seit über 40 Jahren ein bedeutender ECM-Künstler. Er spielte mehr als 30 Alben für das innovative Label ein. 8Anfang der siebziger Jahren gründete er mit Glen Moore, Collin Walcott und Paul McCandless die bahnbrechende Gruppe Oregon. Daneben arbeitete er mit Musikern wie Keith Jarrett, Jan Garbarek, John Abercrombie, Egberto Gismonti, Gary Burton, Jack DeJohnette u.v.a.

Towner komponierte Orchesterwerke, die u.a. vom Stuttgarter Opernorchester und dem dem Indianapolis Symphony Orchestra aufgeführt wurden. Sein vielschichtiges Gitarrenspiel hat nicht nur die Musik seiner Band Oregon über Jahrzehnte geprägt, sondern alle seine Soloalben und Konzerte zu einem einmaligen Klangerlebnis gemacht. Von Pat Metheny bis zu Al Di Meola geraten Gitarristen ins Schwärmen, wenn die Sprache auf Ralph Towner kommt. Er denke die Gitarre vom Piano her, sein größter Einfluss sei kein Gitarrist, sondern der Pianist Bill Evans gewesen.

Der Gitarrist spielte u.a. auch mit Tim Hardin uauf dem legendären Woodstock-Festival. Ralph Towner, der vor 39 Jahren erstmals in Neuwied auftrat, gibt am diesjährigen Jazzfestival eines seiner ganz raren Solokonzerte.

 

Plakat 1979 Ralph Towner  in Neuwied

Freitag, 28. September 2018Diana Saal – Schloss Engers

Neuwied

19.30 Uhr

 

RENAUD GARCIA-FONS

Der „Paganini des Kontrabass“, Renaud García-Fons, zählt zu den außergewöhnlichsten Musikern der Jazz- und Weltmusikszene.

Als einer der virtuosesten Kontrabassisten der Gegenwart übertrifft der Franzose auf seinem Instrument alles, was im Jazz bis dato möglich schien. Er spielt bevorzugt einen fünfsaitigen Kontrabass, der ihm ungewöhnliche spieltechnische und klangliche Effekte gerade in den höchsten Lagen des Instruments gestattet. In Kombination mit seiner ausgefeilten Zupf- und Bogentechnik brachte er es zu einer beispiellosen Virtuosität und ließ ihn zur Weltspitze aufsteigen. 

Sein Publikum entführt der Bassist dabei jedes Mal an neue, unentdeckte Orte – in die einzigartige Welt von Renaud García-Fons: „Ich habe immer daran gearbeitet, Musik ohne Abgrenzungen, oder Grenzen im Stil zu erschaffen, eine Musik, um eine imaginäre Reise zwischen dem endlosen Raum und der Zeit zurückzulegen.“

MARTIN TINGVALL

Sonntag, 30. September 2018 15:00 Uhr

Diana Saal – Schloss Engers – Neuwied

 

Martin Tingvall, Pianist und Gründer des renomierten Tingvall Trios, kommt zu einem exklusiven Solokonzert nach Neuwied. Im wunderschönen Ambiente von Schloss Engers stellt er sein aktuelles Album vor. Die Vergleiche mit den großen Romantikern des Jazzpianos – Keith Jarrett und Chick Corea – sind nicht von der Hand zu weisen. Wie gewohnt streift Martin Tingvall durch die folkloristischen Melodiewelten seiner nordischen Heimat und verbindet sie mit amerikanischen Jazzmustern und Elementen aus der europäischen Kunstmusik. Bach meets Edvard Grieg meets Thelonious Monk. Der Unterschied: Die Geschichte des immer rhythmisch vorwärtsdrängenden Keith Jarrett oder das Funky Piano von Chick Corea hält er für einen Moment an: Entschleunigung ist sein Motto..